15 Tipps gegen Prokrastination

Lesezeit 1min 54sec

Prokrastination. Prokrasti was? Prokrastination kommt vom lateinischen procrastinare „vertagen“ und setzt sich zusammen aus pro „für“ und crastinum „Morgen“.

Auf Deutsch Aufschieberitis.

Heute gebe ich Dir Tipps gegen dieses Aufschieben

Ich habe in meiner Vergangenheit oft Dinge aufgeschoben. Dachte, dass es einfach einen besseren Zeitpunkt für das Arbeiten gibt als genau diesen einen Moment. Vor allem beim aufschieben des Lernens bin ich Meisterin. Keine stolze, aber leider immerhin Meisterin.

Aber was ist diese Prokrastination alias Aufschieberitis?

Aufschieberitis bedeutet unangenehme Aufgaben über einen langen Zeitraum immer wieder aufzuschieben, obwohl es Zeit und Möglichkeiten gäbe, sie durchzuführen.

Zum Problem kann dieses Aufschieben werden, wenn Mahngebühren, verpasste Abgabefristen zum Regelfall werden.

Welche Gründe gibt es dafür?

Oft sind Menschen betroffen, die an einem schlechten oder minderen Selbstwertgefühl leiden, diejenigen die häufig Angst haben bei Aufgaben zu versagen. Wenn man Dinge aufschiebt, kann man wenig falsch machen – so die Theorie.

Unser Gehirn liebt schnelle Erfolge, die Belohnung ist vermeintlich schneller da. Fenster putzen oder aufräumen funktioniert schneller als ein Studienabschluss, wenn man nur den Abschluss als Ziel sieht.

Manche machen Dinge gerne auf den letzten Drücker.

Oft ist es auch eine Überforderung. Zu viele Aufgaben zu wenig Zeit.

Nur was kann man gegen dieses ständige Aufschieben tun?

1. Setze Dir realistische Ziele und priorisiere. Fokussiere Dich auf Aufgaben mit hoher Priorität.
2. Lege einen genauen Zeitpunkt fest, an dem Du mit einer Aufgabe beginnen möchtest.
3. Setze Dir eine feste Deadline.
4. Schreibe vor dem Schlafengehen eine To-do-Liste.
5. Teile große Aufgaben in kleine Blöcke. ( Zwischenziele)
6. Nutze Deine produktiven Momente und Hochphasen zum arbeiten aus.
7. Arbeite mit der Pomodoro- Technik. Wie wo was? Klicke hier für eine Erklärung.
8. Notiere Dir die negativen Konsequenzen Deines Aufschiebens und stelle dem gegenüber wie sich ein schnelles erledigen der Aufgaben anfühlen wird.
9. Belohne Dich für erreichte Ziele.
10. Notiere am Ende Deines Tages Deine Erfolge.
11. Schaffe Dir Routinen und positive Gewohnheiten.
12. Verabschiede Dich von Deiner perfektionistischen Ader.
13. Eliminiere jegliche Ablenkung. ( Handy -> Flugmodus)
14. Lenke Deine Denkweise ins Positive.
15. Mache Deine Erfolge sichtbar. Mit Tabellen an der Wand oder Apps.

Ich hoffe, Dir können diese Tipps helfen und Aufschieben gehört der Vergangenheit an.

Ab und an mal etwas aufzuschieben ist vollkommen in Ordnung. Wenn für Dich bereits Probleme durch die Prokrastination aufgetreten sind, suche Dir bitte Hilfe.

Wenn Dich ständiges Grübeln vom arbeiten abhält könnte Dir das hier vielleicht helfen.

Lebe bewusst. Liebe bewusst. Lache bewusst.

Deine Fridegund

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